Prag vom 07.10.- 11.10.2019, Gesamtschule Hagen-Haspe

Was den Abiturientinnen und Abiturienten während der Studienfahrt nach Prag, in Begleitung von Agaria Tours geboten wird, ist in den Bereichen Kulturerlebnis und Freizeit unübertroffen.

Die Erlebnisreise startete in Hagen mit einem durchgehenden IC bis Dresden, d. h. lediglich mit einmaligem Umsteigen. Zwar ist die Fahrtzeit lange, aber entspannend, da die Schülerinnen und Schüler sich in Grüppchen im Großraumwagen unterhalten können und Spiele machen können. Auf jeden Fall ist diese Reiseart einer Flugreise vorzuziehen, sowohl aus ökologischen Gründen, als auch aus Zeitgründen. Der „Zeitverlust“ kann evtl. auf zwei Stunden beziffert werden, was tragbar ist. (Das gilt auch für die Rückreise.)

Betreuung

In Prag angekommen waren wir direkt von unserer Reiseleiterin Zuzana, einer Mitarbeiterin vom das tschechische team, in Empfang genommen worden, die uns auch während des gesamten Aufenthaltes sicher durch die Tschechische Hauptstadt manövrierte und auch immer wieder Hinweise gab, die ein selbstständiges Erkunden der Stadt ermöglichten. Natürlich ist diese Studienreise für die begleitenden Lehrkräfte ein Traum, da man sich nach der Ankunft in Prag nicht um den Erwerb von Fahrscheinen und Auffinden der richtigen Straßenbahn Richtung Hotel kümmern muss.

Unterkunft

Nach kurzer Straßenbahnfahrt erreichten wir das „Hotel Adler“. Für mich war es besonders wichtig, dass es sich nicht um ein ansonsten für Schülergruppen typisches Hostel handelte, sondern um ein Hotel handelt, das bei Booking.com mit 8,9 (Fabelhaft) bewertet ist, so dass ich davon ausgehen kann, dass es sich um ein gutes Hotel handelt. Hinzu kommen weitere Punkte, wie die Lage in der Altstadt, was den Abiturientinnen und Abiturienten ermöglicht abends Studentenkneipen und Clubs zu besuchen. Des Weiteren ergeben sich von dort kurze Wege zu allen Sehenswürdigkeiten.

Das Einschecken ist unproblematisch. Das Frühstück ist für ein Drei-Sterne-Hotel sehr gut. Tatsächlich muss man sich auf seine Schülerinnen und Schüler verlassen können, dass sie sich gut in einem Hotel verhalten können, was bei meiner Gruppe der Fall war, so dass ich auch die 20 Euro-Kaution wieder komplett zurückerstattet bekam.

Programm

Gleich am ersten Abend erfolgte der Spazierung zu dem angenehmen Restaurant „Potrefena Husa“, in dem wir uns gut aufgehoben fanden.

Am Dienstag startete dann unser abwechslungsreiches und interessantes Programm, das für mich bei meinem zweiten Besuch der Stadt Prag auch Neuigkeiten bereit hielt. Es gab eine englischsprachige Führung (kein Problem für unsere Schüler)  im Rathaus, sogar mit dem Besuch der Kasematten, was einen weiteren Höhepunkt darstellte. Es gab Führungen zur Astronomischen Uhr, auf den Rathausturm, von dem man einen Superblick auf Prag bei Nacht und die Prager Burg hat.

Hinzu kamen eine Führung um die Prager Burg und den Wenzelsplatz und die Altstadt, was für die Gruppe das Bild komplettierte, dass Prag viel zu bieten hat. Einige Schülerinnen und Schüler planten direkt mit Freunden in den Herbstferien nach Prag zurückzukehren. Auch das Technikmuseum konnte micht vielen tollen Exponaten aufwarten. Ein Blick auf den Garten der deutschen Botschaft sollte man angesichts der dreißig Jahre zurückliegenden Ereignisse nicht verpassen. Auch die Ereignisse des Prager Frühlings wurden den Schülerinnen und Schülern kompetent vermittelt.

Die Schülerinnen und Schüler mussten sich lediglich einen Abend auf eigene Faust verpflegen, das gebuchte Essen im Hard Rock Cafe erfüllte ebenso die Erwartungen wie das Essen im kubanischen Restaurant. Der Besuch der Gedenkstätte zur „Heydrichiade“ ließ die Abiturientinnen und Abiturienten erschaudern angesichts der Verbrechen der Nationalsozialisten.

Sicherheit

Für mich als Gruppenleitung spielt der Sicherheitsaspekt bei der Studienfahrt eine sehr große Rolle, so dass ich sagen kann, dass ich stets das Gefühl hatte hervorragend betreut zu sein, falls Probleme auftauchen würden. Für mich ist es wichtig die Gruppe gesund nach Hause zu bringen, obwohl die Schülerinnen und Schüler vor Ort große Freiheiten hatten angesichts der von mir gewährten Ausgehzeiten.

Besonders fasziniert hat uns das Wirken des tschechischen Künstlers Cerny in Prag, der uns einfach mit seiner Kreativität begeistert hat, provokant auf Probleme aufmerksam zu machen. Es war für uns überraschend, wie viele Exponate in Prag von ihm zu finden sind.

Eine Studienreise mit Agaria Tours nach Prag ist uneingeschränkt empfehlenswert aufgrund der herausragenden Planung der Fahrt und Durchführung der Studienreise. Somit war für die Schülerinnen und Schüler die Abschlussfahrt viel zu schnell vorbeigegangen!

Freundliche Grüße

das tschechische team hat nichts mehr hinzuzufügen, außer einem DANKESCHÖN für das Vertrauen und die wunderbaren Worte

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